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Presse Report
Was ist so schimmernd und
rund
wie eine Perle und gleichzeitig so hart
wie ein Diamant?
Die spanisch-österreische Koproduktion:
Eine runde Sache
Indien, 1947: Claude Arpels, Gründer der Juwelenfirma
Van Cleef & Arpels, sah sich schon als Millionär . Eine Truhe
voller Perlen aus dem Besitz eines der reichsten Fürsten Indiens war
ihm angeboten worden. Als er den Deckel öffnete , schimmerte es ihm
entgegen - eine Szene wie aus Tausendundeiner Nacht . Dann aber
berührte er die Perlen und sie zerfielen zu weißem Puder. Ohne Licht,
Luft und Feuchtigkeit trocknen Perlen aus, sind tot wie alte Knochen.
Wien, 1992: Erwin Knöpfler, Diamantengroßhändler,
hört diese Geschichte und eine Idee spukt seit dem in seinem Kopf
herum. Sein naheliegender Gedanke: Es müsse doch möglich sein, aus
Diamanten Kugeln zu formen, Diamantenperlen, die so weich
schimmern wie die begehrten Austernprodukte, aber gleichzeitig so hart
und widerstandsfähig sind wie der Diamant. Natürlich hatten schon
einige Juweliere, Händler und Techniker versucht Diamanten rund zu
kriegen, mit chemischen und mechanischen Mitteln. Doch ganz rund waren
sie nie. "Die Steine wehren sich fast dagegen , sich zu exakten
Kugeln schleifen zu lassen, das ist gegen ihr Naturgesetz",
erzählt Knöpfler.
Barcelona, 1998: Ein spanischer Ingenieur tritt mit
Knöpfler in Verbindung. Auch er beschäftigt sich seit langem mit der
Frage, wie man Diamanten rund bekommen könnte.
Ihn interessiert die technische Herausforderung mehr,
als die Vollkommenheit der Kugel, die Knöpfler wiederum so fasziniert.
Die beiden beginnen, gemeinsam an der Verwirklichung ihrer Idee zu
arbeiten. Knöpfler besorgt das geeignete Material (Diamanten in den
Farben rosa, grau, gelb, braun, grün und weiß), der Spanier schleift.
Und siehe da, der Diamant ist rund, die Diapearl
ist geboren! Wie der Ingenieur das geschaft hat, weiß auch der
Diamantenhändler nicht. Der Prozess bleibt streng geheim.
Wien, 2000 Eugen Sartori & Gerhard Ruchswurm,
Juweliere, entwerfen eine Kollektion mit den Diapearls, modern
und schlicht gehalten, setzen ganz auf die Effekte des Materials. Die
Neuenwicklung stößt auf reges Interesse , bei Juwelieren in Wien, in
Italien, in den USA-und weit über Indien hinaus- auch in Japan.
Als Zukunftsprognose , ist Knöpfler überzeugt, dass
die DIAPEARL weltweit zu einer "marchandise commune" wird.
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